Aufzeichnung

Lesezauber für den Advent Teil 1 – mit 24 Methodenkarten zu mehr Lesekompetenz

Gute Leseförderung braucht Struktur, kreative Methoden und Herzenswärme

In diesem praxisnahen Webinar zeigen Katharina Lutz und Marion Singler, wie Leseförderung nachhaltig und motivierend gelingt – mit konkreten Übungen, Diagnosemethoden und spielerischen Ideen für den Unterricht.

Das Ziel: Lehrkräfte mit konkreten, einfach umsetzbaren Methoden ausstatten, die sich direkt in den Unterricht integrieren lassen – ganz ohne aufwendige Vorbereitung.

Melden Sie sich noch für den zweiten Teil dieses kostenlosen Web-Seminars am 28.11.2025 an:

Lesezauber für den Advent Teil 2

 

 

Diagnose: Wo stehen die Kinder wirklich?

Ein zentrales Thema ist die Diagnose der Leseflüssigkeit – denn nur, wer weiß, wo seine Schüler:innen stehen, kann gezielt fördern. Marion stellt dabei zwei Verfahren vor:

  • Einzeldiagnostik via Lautleseprotokoll
  • Gruppendynamische Messung mit Stolper- und Lückentexten

Besonders wertvoll: Die vorgestellten Diagnoseinstrumente sind praxisnah, mit kostenfreien Materialien umsetzbar – inkl. Anleitung zur LIX-Wert-Berechnung.

 

Sichtwortschatz trainieren: Die 100 häufigsten Wörter im Fokus

Der Sichtwortschatz – oft unterschätzt, aber zentral. Marion Singler und Katharina Lutz zeigen verschiedene spielbasierte Methoden, mit denen häufige Wörter automatisiert werden können:

  • 1-Cent-Spiel mit Münze
  • Farbenlauf
  • Lesespiele mit Bildern und Silbenkarten

Die Blanko-Vorlagen gibt’s übrigens auf der Taskcard im Adventskalender-Stil, die ab dem 1. Dezember freigeschaltet wird.

 

Textvorentlastung & Wortschatzarbeit

Um Kinder wirklich auf einen Text vorzubereiten, muss man ihnen Stolpersteine aus dem Weg räumen. Vorgestellt werden u.a.:

  • „Schlag den Lesecoach“: Spielerisches Wiederholen zentraler Wörter
  • Wörter angeln: Bewegte Leseförderung mit Realmaterial
  • Wortkarten, Sortieren, Silbenarbeit

Sprachsensibler Unterricht wurde dabei ebenso mitgedacht – z. B. durch bildgestützte Aufgaben und Worterklärungen.

 

Halblaute Leseverfahren – gemeinsam, aber individuell

Ein Highlight für viele: Die bewährten halblauten Leseformate. Besonders beliebt:

  • Tandemlesen
  • Echolesen mit Reimen
  • Chorisches Lesen mit Dialogtexten

Diese Methoden motivieren und fördern gleichzeitig – und das in einem geschützten Raum ohne Vorlesezwang vor der ganzen Klasse. Ein Ansatz, der besonders bei leseschwächeren Kindern wirkt.

 

Digitale Leseförderung mit der alphaben-App

Am Ende gibt’s noch einen digitalen Leckerbissen: Die alphaben-App, entwickelt von Marion Singler, unterstützt Lehrkräfte bei der Leseförderung mit:

  • Silbierter Textanzeige (Mildenberger-Silbenmethode)
  • Lesequiz & Audioaufnahme
  • Schüler-Dashboard mit Diagnoseportal
  • Sozialem Engagement durch Lese-Punkte-Spenden

Dreifach differenzierte Texte, eigene Lesecoaches und Integration der Mildenberger-Materialien (z. B. „Fit im Lesen“-Mappe) machen die Lese-App zu einem echten Power-Tool.

 

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